Junge Union aktiv im ländlichen Raum Kreisvorstand besichtigt Milchviehbetrieb Laitenberger in Grötzingen
Vergangenen Samstag besichtigte die Junge Union Alb-Donau-Ulm den modernen Milchviehbetrieb der „GbR Laitenberger“ in Grötzingen. Die Hofbesichtigung und anschließende Sitzung mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Karl Traub MdL wurde gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Ländlicher Raum aus der baden-württembergischen Landes-JU abgehalten. Ziel all dessen war es, wichtige Impulse aus unserer Region für das Antragspapier des kommenden Landestages 2010 der Jungen Union Baden-Württembergs zu geben. Landtagsabgeordneter Karl Traub MdL, sein Zweitkandidat, Kreisrat und Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Ulm-Ehingen und Reutlingen, Manfred Nothacker, der CDU-Ortsvorsitzende und Kreisrat Heinz Wiese sowie der Vorsitzende der Landjugend Württemberg-Hohenzollern, Ullrich Braig, begleiteten die JU`ler durch den Tag.
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Zunächst besichtigte die Gruppe unter der Führung von Christian und Jochen Laitenberger den erst wenige Monate alten Hof von Wolgang, Christian und Jochen Laitenberger in Grötzingen, der zu den modernsten Milchviehbetrieben Baden-Württembergs zählt. Gestaunt werden konnte über neuartige Melk- und Futterroboter, die auffällige Zufriedenheit der Tiere und die Geräumigkeit des Stalles, der für 180 Tiere ausgelegt ist.
Im Anschluss an die Hofbesichtigung fand im Gasthaus Hasen in Ennahofen die gemeinsame Vorstandssitzung des JU-Kreisvorstands Alb-Donau-Ulm und dem Arbeitskreis ländlicher Raum statt. Hierbei konnte nach einem einführenden Vortrag Karl Traubs MdL rege mit dem Abgeordneten und Manfred Nothacker rund um das Thema ländlicher Raum diskutiert werden. Angesprochen wurden unter anderem die Problematik der Ärzteversorgung, Probleme mit dem Hauspreis, Biogasanlagen und alternative Energien im Allgemeinen.Manuel Hagel, Kreisvorsitzender der JU Alb-Donau-Ulm und Gemeinderat der Stadt Ehingen, betonte die Wichtigkeit des ländlichen Raumes für Menschen und Wirtschaft. Hierbei stelle die Gewerbesteuer als Instrument der kommunalen Finanzierung ein bedeutsamer Faktor dar, so dass es unverantwortlich wäre, die Gewerbesteuer abzuschaffen.Des Weiteren wurde das Thema Breitbrandversorgung im ländlichen Raum angesprochen. Karl Traub betonte, dass Baden-Württemberg in diesem Bereich eine Vorreiterrolle innehabe und der Ausbau weiterhin voranschreiten werde. Mit einer gemeinsamen Brauereibesichtigung bei der Schwanenbrauerei der Familie Miller in Ehingen fand der Tag einen gelungenen Abschluss. |