08.07.2016

Junge Union auf Sozialtour


Die Junge Union Alb-Donau/Ulm informierte sich am Freitag über das soziale Engagement der Bürger im Kreis. Im Zuge dessen lud JU-Kreisvorsitzender Martin Neumann sowohl die Mitglieder als auch die Bundestagsabgeordnete Ronja Schmitt und den Generalsekretär der CDU-Baden-Württemberg nach Ehingen zu einer Sozialtour ein.

Im Heggbacher-Werkstattverbund begrüßte Geschäftsführer Roland Hüber die Gäste und begleitete sie mit seinen Mitarbeitern durch die Werkstätte. Neben der Besichtigung von Montage- und Verarbeitungsprozessen wurde noch über die hiesige Situation diskutiert. Von Seiten der Mitarbeiter wurde das Bundesteilhabegesetz in manchen Punkten als nicht weit genug entwickelt bemängelt und dass vor allem durch den Wegfall der Zivildienstleistenden eine wichtige Komponente für die Betreuung fehle. „Über Nacht sind über zweidrittel der Mitarbeiter weg gewesen. Die Wertstätten funktionieren zwar weiterhin, aber gerade die zwischenmenschliche Beziehung für die einzelne Betreuung fehlt!“ Roland Hüber und Martin Neumann meinte beide dazu, dass ein verpflichtendes soziales Dienst an die Gesellschaft hierbei aushelfen könnte. Manuel Hagel sagte abschließend noch etwas zur Inklusion und das Verhältnis dazu, in einer sich schnell wandelnden Leistungsgesellschaft: „Hier zeigt sich der Markenkern der CDU: Das gegenseitige Miteinander geprägt durch das christliche Leitbild. Hier muss die Politik Antworten finden, die auch Lösungen biete!“

Anschließend ging es zum Deutschen Roten Kreuz in Ehingen. Dort wurde über die Einsätze des DRKs berichtet und wie allgemein die Versorgung im Kreis ist. Diese sei relativ gut mit zwei Maximalversorgungskrankenhäuser im Kreis (einmal das BWK und das Uniklinikum). Auch konnte durch eine Spende ein spezieller Transporter für Frühgeborene angeschafft werden: der „kleine Muck“. Probleme sind eher der rechtlichen Seite zu finden. Was darf wer wie wann genau. Dies müsste noch genauer von der Politik definiert werden. Ronja Schmitt berichtete, dass sich der Bundestag bald über ein höheres Strafmaß für die Gaffer besprechen werden und dass sie einiges mitnehmen werde.


© Junge Union Kreisverband Alb-Donau-Ulm